HIPPOLINI MiniClub für die Kleinen

Liebe Eltern,

Ihr Kind ist im Alter von 4 ½ Jahren bis Schuleintritt und wünscht sich nichts sehnlicher als den Umgang und Reiten mit einem Pony?

 

Mit dem HIPPOLINI  Mini Club hat ihr Kind gemeinsam mit anderen die Möglichkeit, das Wesen der Ponys von unten und oben angstfrei und vertrauensvoll kennenzulernen. Der HIPPOLINI  Mini Club ist ein fortlaufendes Gruppenangebot, kann für 10 Termine gebucht werden und natürlich mehrfach durchlaufen werden. Dabei wird auf die individuellen Fähigkeiten der einzelnen Kinder eingegangen und sie dort abgeholt, wo sie in der derzeit Entwicklung stehen.

 

Der HIPPOLINI MiniClub findet während der Schulzeit einmal pro Woche statt. Die Einheit dauert 1  Stunden mit 9 Kindern und 2 Ponys statt. Schnupperbesuche sind nach vorheriger Absprache möglich. Kosten: € 13,50

 

HINWEIS: Wenn ihr Kind an der Teilnahme der Einheit verhindert ist, können Sie die Einheit an ein im Alter passendes Kind verkaufen oder jemanden eine Freude machen und verschenken.

 

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

voigt-back@gmx.de oder 07256-938825

Ablauf und Aufbau vom HIPPOLINI Mini Club

Im Mini Club werden 3 Felder angeboten.
Das Begegnungs- und Führfeld, das Reitspielfeld und das Freispielfeld. 

 

Jeder Bereich hat seine eigenen Förderschwerpunkte und Entwicklungsmöglichkeiten. Jedoch gibt es auch Themen, die in allen Bereichen angesprochen werden. 

  • alles Rund ums Pony
  • altersgerecht und spielerisch 
  • Stolz, Freude, Selbstbewusstsein, Mut, Glück, Lob, etc.
  • achtsam und verantwortungsvoll miteinander umgehen
  • sich an Regeln halten können
  • Absprachen und Kompromisse vereinbaren

Auf dem Pony wird mit altersgerechten Spielen die Körperwahrnehmung, Balance und die koordinativen Fähigkeiten geschult. Allerdings geht es noch nicht ums eigenständige Reiten, das würde die Kinder in diesem Alter in allen Belangen überfordern und wäre unfair für das Pony.

 

Neben dem Pony werden Ihrem Kind die Grundzüge des Führens und somit erste Schritte der Kommunikation mit dem Lebewesen Pferd vermittelt. Die Lehrkraft begleitet und unterstützt das Kind/Ponyteam bis genug Vertrauen, Technik, Durchsetzungsvermögen und die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und einzusetzen erlernt wurden.  Damit werden auch die ersten Grundlagen der Hilfengebung für das Reiten gelegt. 

 Am Pony wird eine Basis für eine gemeinsame Sprache mit dem Pony geschaffen – durch gemeinsames Fühlen, Putzen und auch Kuscheln.

 

Rund ums Pony ist ein Freispielfeld eingerichtet, in dem ihr Kind gemeinsam mit anderen Kindern und Spielmaterialien die erlebten Eindrücke nachspielen und verinnerlichen kann und bei Bedarf vielleicht auch ein Pause einlegen kann, um zu verarbeiten, chillen oder zu beobachten.

 

Zum Beginn und Ende jeder Stunde findet eine rituelle Begrüßungs- und Verabschiedungsrunde der gesamten Gruppe statt. Dies gibt den Kindern ein Wir-Gefühl, Struktur und Sicherheit.


Begegnungs- & Führfeld

1 Pony & 1 Lehrkraft

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht in diesem Bereich die respektvolle und innige Begegnung mit dem Pony vom Boden aus. Hier werden Elemente der Pflege und der Auseinandersetzung mit dem Wesen Pony und dessen Grundbedürfnisse behandelt. Anschließend wird die Kommunikation mit dem Pony beim Führen erlebt. Dabei begleitet abwechselnd ein Kind die Lehrkraft am Boden, während das zweite Kind auf dem Pony sitzt. Das dritte Kind darf das Team beobachten und seinen Blick schulen.

 

Während dieser Tätigkeit werden unter anderem angesprochen:

  • Rücksichtnahme auf Bedürfnisse des Ponys und der Kinder
  • Taktiles Empfinden
  • Eigene und die Gefühle des Ponys/ Kinder erkennen (Eigen- und Fremdwahrnehmung)
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Differenziertes Wahrnehmen (riechen, fühlen, hören, sehen)
  • Raum-Lage Empfinden
  • Getragen werden => Vertrauen, Nähe
  • Durchsetzungsfähigkeit, Selbstvertrauen, Gefühlsregulierung
  • Auswirkung des eigenen Handelns
  • Eigenständigkeit
  • Kommunikative Kompetenz (Sprache, Körpersprache)
  • Vorbereitung auf die Führtechnik und den selbstständigen Umgang mit dem Pony

Reitspielfeld

2 Pony & 2 Lehrkräfte

Das Zusammensein mit dem Pony hat in dieser Altersstufe insbesondere Wirkung, Freude und Spaß zu erleben und die Entwicklung des Kindes insgesamt anzusprechen. Die Kinder sollen in ihrem Dasein als Tragling genährt werden und die Zeit genießen können. Im Reitspielfeld werden viele Spiele aus dem heilpädagogischen Voltigieren und Reiten verwendet.

 

Durch das konzentrierte, schnelle und abwechselnde Arbeiten mit beiden Händen werden vielseitige Fähigkeiten trainiert:

  • Aktivierung und Vernetzung beider Gehirnhälften
  • Auge-Hand Koordination
  • Reaktionszeit
  • Konzentration, Merkfähigkeit
  • Stresskontrolle
  • Geduld, Frustrationstoleranz
  • Körperbewusstsein, ‚Tonusregulierung, Motorik
  • Wahrnehmungsschulung (fühlen, sehen, hören, sprechen) 
  • Verbale Kommunikation
  • Kreativität
  • Partnerschaft, Gruppenverhalten
  • Selbsteinschätzung, Selbstsicherheit
  • Freude, Stolz, Mut Anerkennung
  • Emotionsausdruck, -wissen und -regulation

 Selbstvertrauen entwickelt sich in der Regel mit dem Grad des Körperbewusstseins.

Freispielfeld

Ponybezogenes Spielmaterial

Die Konzentrationsfähigkeit in diesem Alter beträgt nur wenige Minuten (5 ½ jähriges Kind max. 20 Minuten). Deshalb benötigen die Kinder dieser Altersstufe regelmäßige Zeitspannen, in denen sich die Kinder ausruhen und die erlebten Eindrücke verarbeiten können. Dies ermöglicht das Freispielfeld.

 

Im Freispielfeld hat das Kind die Möglichkeit auszuruhen, zuzuschauen, alleine oder gemeinsam mit anderen Kindern zu spielen. Kinder lernen durch Spiel! Erlerntes wird verinnerlicht, gefestigt und nachgespielt. Dafür werden ausgesuchte Spielmaterialen von uns zur Verfügung gestellt. Diese greifen das Thema Pony/Reiten auf und fördern Motorik, Balance, Rollenspiele und vieles mehr.

 

Das Freispielfeld ist definitiv keine Pausenbereich, sondern Lernzeit, in dem die Kinder nach ihrem eigenen Tempo, ihren Wissenstand und individuellen Bedürfnissen und Interessen aus sich selbst heraus handeln. Dabei ist das freie Spiel keine Aktion der Grenzenlosigkeit, denn die eigene Freiheit hört dort auf, wo die Freiheit des anderen anfängt.

 

Im von außen ungelenktem Spiel erfahren die Kinder:

  • verantwortungsvoll mit sich, den anderen und den Materialien umzugehen
  • den Mut, sich auf weitere neue Erfahrungen einzulassen
  • durch Nachvollziehen, Nachspielen und Nacherleben können Lernprozesse erst vollständig abgeschlossen werden
  • in einem Spiel ohne Wertung und ohne Sorge von Fehlern können die Kinder mehrere Varianten durchspielen und dadurch kreative Lösungen für ihr Fragen finden
  • Durchsetzungsvermögen, Anpassungsfähigkeit, Rücksichtnahme, Frustrationstoleranz, Konfliktfähigkeit
  • Gruppenzugehörigkeit, Freundschaften, Kooperation
  • Vertrauen in seine eigenen Kräfte und Fähigkeiten, unabhängig vom Erwachsenen, entfalten 

Diese Erfahrungen werden oftmals viel besser ohne den Erwachsenen mit seinen „Sinn für Gerechtigkeit und Richtigkeit“ erlebt. 



Zum Beginn und Ende jeder Stunde findet eine rituelle Begrüßungs- und Verabschiedungsrunde der gesamten Gruppe statt. Dies gibt den Kindern ein Wir-Gefühl, Struktur und Sicherheit.

 

Bitte an die Eltern:

  • Bitte gehen Sie vorher mit ihrem Kind noch einmal auf die Toilette (Neubau-Schlüssel steckt, Gang durch, hinten links)
  • Bequeme wetterangepasste Kleidung (ggfs. auch Schneeanzug) und festes Schuhwerk (keine Gummistiefel)

Dankeschön für den Infotext von Nadine Klindworth 

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Infotext MiniClub
Laden Sie hier den gesamten Infotext über das MiniClub Konzept herunter.
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